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| Media: Reviews: TM SIG 552 Seals |
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Erster Eindruck
Morgens, kurz vor Neun in einem kleinen Staat im Süden. Da ist sie nun, der
neueste Sprössling aus dem Hause TM. Sie sieht richtig niedlich aus in ihrer
neuen kleineren Verpackung. Keine großen und klobigen Styroschachteln mehr,
eine einfache kleine Kartonbox, wie sie schon von der 733 Commando bekannt ist.
Alles liegt schön aufgeräumt in der Schachtel, aber des soll ja nicht so
bleiben. Also raus mit der Gun, erster Eindruck: Ok ist Plastik, aber alles
sehr sauber verarbeitet, keine überstehenden Gussreste, einige Metallteile
(Flashhider, Visierung, Repetierhebel, etc). Sieht alles sehr solide aus,
erster versuch des Ding zum knarzen zu bringen scheitert. Außer vom Namen
her hat diese SIG keine Gemeinsamkeiten zu der alten SIG Serie.
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Magazine
Mags mit Fakebullets kennen wir ja schon, diese reihen sich nahtlos ein,
sehen gut aus, machen sich einfach gut an der Gun. Highcaps der anderen SIGs
passen ebenfalls, also sind keine neuen Mags nötig.
Highcaps & Lowcaps sind wie die G36 Magazine zusammen clipbar, wobei die HCs
noch durchsichtig sind um den Füllstand an BBs ablesen zu können.
Was des erste mal bei der Seals zum Einsatz kommt, ist das neue Loadingtool.
Sieht aus wie ein Pistolenmag mit Taster oben drauf, fast aber ca. 95 BBs und
füllt damit 2 Lowcaps der Seals auf. (Lowcaps kann 43 beherbergen, Highcap 220).
Vorbei die Zeiten bei denen man sich mit langen unhandlichen Ladestäben
rumschlagen muss, so einfach kann es sein : so kann man auch die LCs im Feld
einfach und schnell nachfüllen.
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Body & Stock
Der Hauptteil macht einen stabilen Eindruck, die Markings sind sehr schön
herausgearbeitet, der Fireselector macht einen stabilen Eindruck, hat eine
präzise Einrastung, und auch wenn man mal so hinkommt verstellt er sich nicht
gleich.
Der Stock ist nach rechts einklappbar, was das die Seals richtig schön kompakt
macht. Allerdings wir der Stock im Eingeklapptem Zustand, von einer Art
Schnappverschluss gehalten, also sollte man besser etwas aufpassen beim
Ein-/ Ausklappen, nicht das man plötzlich eine böse Überraschung erlebt.
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Technik
Sehr solides Duo, EG1000 fest verbunden mit der Version 3 Gearbox, ein lästiges
Motor einstellen nach eventuellem Tuning entfällt komplett!
Möglichkeiten zum Tuning bestehen also zu Genüge, da es bereits viele Teile
im Handel gibt, wie z.B. auch Präzisionsläufe. Dieser hat die gleiche Länge
(247mm) wie der Lauf des G36 oder der P90. Das Hopup besitzt das gleiche
Einstellrädchen wie das G36, und ist leicht unter der Hülsenauswurfabdeckung
zu erreichen.
Angetrieben wird das ganze wiederum von einem Small-Type Akku, der in dem
Handguard sitzt, dieser wird nach lösen einen Splintes (diesmal wieder mit
Verriegelungsfeder!) und nach Zurückziehens der unteren Handguardhälfte nach
oben entfernt, und gibt links neben dem Lauf, die Akkumulde frei. Der Akku
liegt also hochkant im Handguard, was leider kein wirklich großes
Platzangebot für größere Packs bietet.
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Eine Siderail ist auf der rechten Seite bereits montiert, das untere (über
das sich ja so viele Leute ausgelassen haben :) ist demontierbar! Damit wäre
diese Frage auch geklärt.
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Das erste Spiel
24 enthaltsame Stunden und ca. 500 Km später:
Das erste Spiel, ein Black Hawk Down Szenario in Tschechien. Nachdem ich fertig
vom fahren war, durfte ein Teammitglied, meine neue SIG "einschießen". Ich
selbst, habe leider damit noch kein einziges BB im Einsatz verschossen, aber
das was Psyops mir gesagt hat macht sie sich auch im harten Alltag entsprechend
gut. Und sieht noch dazu mit Flashlight, Cheekpice, Foregrip und Silencer
ausgerüstet richtig fies aus.
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Fazit
Guter Allrounder, mit sehr guter Verarbeitung, sowohl im Woodland also auch in CQB Szenarien daheim.
Verarbeitung: 9/10 Abzug wegen der Sicherung des Eingeklappten Stocks, wird sich wie gesagt zeigen, ob es hält was es verspricht.
Technik: 9/10 Sehr solider Aufbau, feste Verbindung zwischen Motor und Gearbox, gute Tuning Grundlage, allerdings nur Small-Type Akku.
Aufrüstmöglichkeiten: 8/10 alles was RIS kompatibel passt drauf, allerdings sind die Möglichkeiten zur Aufnahme sehr begrenzt.
Leider war das Aimpoint Replika und die dafür nötige Montage nicht im Laden vorhanden, wird aber in ein paar tagen vorhanden sein.
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| Autor: Walter E. Kurtz |
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