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Media: Reviews: Top M60 Seals

Erster Eindruck
Heftig sieht sie aus, die M60 Seals, zwar nicht ganz so lange wie die anderen Schwestermodelle, aber trotzdem sehr imposant.

Technische Daten:
Länge: 998 mm
Gewicht: 4600g, voll aufmunitioniert und mit Akku ~5100g
Magazinkapazität: 1200 BB
Objektives Soundgefühl: Einmalig!

Verarbeitung
Leider kenn ich die „alten“ Modelle nur aus dem Laden, hab mich also nicht sehr viel damit beschäftigt, aber bei dieser Version gibt’s für dieses „Plastikbomber“ Gedöns keinen Grund. Der komplette Rumpf der Gun besteht aus einem Metallbody, auf den div. Plastikteile aufgesetzt sind (Handschutz, Schulterstütze, Munitionsklappe und Abzugsgriff. Alle Teile hinterlassen aber nicht den Eindruck, als das sie gleich das zeitliche segnen.
Das Gewicht liegt sicherlich weit unter dem eines RS M60, dennoch sollte man es bei einem längern Anschlag nicht unterschätzen.
Einziges Manko bei den Plastikkomponenten ist, das sie leider nicht matt sind, sondern eine leicht glänzende Oberfläche haben. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen die Bauteile nachzubehandeln, dazu aber am Schluss mehr.

Die Internals blieben bis lange von Tuningmaßnahmen verschont, da die Schussleistung wesentlich besser war als erwartet. Es sind etwas über 5000 Schuss durch, und noch haben sich die oft verschrienen TOP - Gearboxteile noch nicht zu Wort gemeldet.

Tauglichkeit
Natürlich nichts für enge Räume, sprich bei CQB oder ähnlichen Örtlichkeiten ist man damit eine unbeweglicher Klotz und damit natürlich auch ein leichtes Ziel.
Als Support, d.h. mit einem Team das einen sicher kann, findet man allerdings schon Einsatz, es ist kein Problem einen kompletten Gang, Eingang oder auch einen Grossteil einer Häuserfront zu sichern, 1200 Schuss sprechen da einfach für sich… Wirklich „Zuhause“ fühlt sich das M60 aber auf freien Flächen, hier kann es seine Vorteile voll zur Geltung bringen. Gesichertes Vorgehen des Teams? Kein Problem, einfach auf dem Abzug bleiben und alle Gegner überlegen es sich 2 mal ob die den Kopf aus der Deckung nehmen. Genauso bei stürmen, einer bleibt beim Gunner um ihn und sein Vorrücken zu sichern, das Sperrfeuer legen macht dann schon er :)
Alles in Allem also eine sehr, sehr eindrucksvolle AS-Gun, vor allem mit dem „Kiddie-Schreck-Faktor“, alleine der Anblick und der Sound reichen schon aus…

Das erste Spiel
Kein wirkliches Spiel, sondern ein Filmdreh war das erste Mal für das M60. Ich muss sagen, macht sich nicht schlecht im Film :)
Erste „Gefechtserfahrungen“ gibt’s leider noch nicht, wird sich aber spätestens bei 2PAC ändern.

Fazit
Mächtige Gun,mit Vorliebe für das freie Gelände!

Verarbeitung: 8/10 Die Plastikteile könnten noch etwas massiver sein, 2 Schrauben haben leichte Ansätze von Flugrost.

Technik: 8/10 Wie oben schon gesagt, noch haben sich die Internals noch nicht zu Wort gemeldet, die FPS Leistung liegt bei einer Out of the Box AEG. Falls sich die Internals in naher Zukunft noch melden, werde ich meine Einstufung sicherlich nach unten korrigieren!

Aufrüstmöglichkeiten: 2/10 Außer ein paar Metallanbauteilen gibt es keine Zurüstteile für das M60. Ist aber kein Verlust, weil es dies bei einem RS M60 auch nicht gibt. Falls man Geabox-Tuning als Aufrüstung betrachtet, gibt es da sicherlich einige Möglichkeiten dem M60 mehr FPS und eine längere Haltbarkeit herauszukitzeln.

Kiddie-Schreck-Faktor
Da ist die Gun einfach unschlagbar!
Autor: Walter E. Kurtz
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